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Archive für 13.1.2012

Schulmanagement grenzüberschreitend | Woche 02-2012

TeachersNews

- E-Learning (Wikipedia)
- [Bremen] Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper will ganztägiges Lernen in der Grundschule verbessern
- Digitale Bildung in der Praxis - neues Internetportal sucht Autoren
- Pausenbrot macht Kinder stark
- Bildung im Kyffhäuserkreis. Erster Bildungsbericht des Kyffhäuserkreises 2011
- Zahl der Privatschulen in Deutschland nimmt weiter zu - jeder zwölfte Schüler besucht eine Privatschule Den Rest des Eintrags lesen »

Wer regiert die Ausbildung von Pädagog/innen??

derStandard.at

Der Kompetenzenstreit zwischen BM Schmied und BM Töchterle hemmt die Weiterentwicklung im Bildungsbereich. Die Entscheidung ist ÜBERFÄLLIG
Die Ausbildung von Pädagog/innen (vom Kindergarten, über alle Schularten bis zum Lebensbegleitenden Lernen) ist zu wertvoll für unserer Gesellschaft, als sie zu einem Spielball auf Regierungsebene werden zu lassen. Als gelernter Österreicher weiß ich, dass keine Revolutionen angesagt sind, schon gar nicht in der Bildung. Aber die Frage darf gestellt werden:
•    Warum gibt es eine Juristische Fakultät? Sie deckt eine große Anzahl von Berufsfeldern – ähnlich der Berufsfelder der Pädagog/innen – ab. Die juristische Fakultät ist AN der Universität angesiedelt, greift auf Forschungsergebnisse benachbarter Wissenschaften zurück und niemand käme auf die Idee, den Notar anders als den Staatsanwalt auf der Universität auszubilden.
•    Warum gibt es keine Pädagogische Fakultät? Kann die juristische Fakultät  nicht ein KLARES Vorbild für eine Pädagogische Fakultät innerhalb der Universität sein? Eine Pädagogische Fakultät weist durch die große Anzahl der Lehramtstudierenden auf eine beachtliche Große, auch in finanzieller Hinsicht, hin, sodass eine Gleichwertigkeit zu anderen Fakultäten gegeben ist. Lehramtsstudien haben einen anderen Charakter. Sie bilden nicht Mathematiker, Physiker u.a. aus, sie bilden Pädagog/innen für Mathematik, für Physik, für den Kindergartenbereich, die Grundschule u.a.m. aus. Das muss die neue Qualität sein, die zukünftigen Pädagog/innen auch zeigt, was Schulentwicklung ist, wie man Kompetenzen erwirbt, mit Gewalt umgeht, fremde Kulturen integriert, alternative Lehr- und Lernformen zeigt, in Diagnose, Prozessorientierung und Evaluierung einführt und nicht zuletzt die Pädagog/innen in Personal-, Unterrichts- und Organisationsentwicklung stärkt.
Jeder Versuch, Pädagogische Hochschulen oder Pädagogische Universitäten auf frühere Pädagogische Akademien aufzusetzen muss scheitern und kann nur als erneuten Griff in die Malerfarbe zum Umbenennen gesehen werden. Ja zu einer Integration der Pädagog/innenausbildung an den Universitäten – es muss aber NICHT JEDE österreichische Universität Pädagog/innen ausbilden. Die Montanuniversität gibt es auch nur einmal.

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